Die ecuadorianische Hauptstadt Quito lässt sich in zwei Gebiete unterteilen. Zum einen die Altstadt und zum anderen die Neustadt. Die Altstadt befindet sich im Süden und gilt heute als Verwaltungszentrum Quitos. Im Norden hingegen befindet sich die Neustadt.
Als sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr Industrie im Süden ansiedelte und Arbeiterviertel entstanden sind, haben viele reiche Quitenser sich entschieden, in den noch weniger besiedelten Norden zu ziehen. Dort haben sie dann großzügige Einfamilienhäuser gebaut, die bis heute das Bild der Neustadt prägen. Der Norden der Stadt hat sich zum heutigen Finanzzentrum Quitos entwickelt. Es gibt eine Vielzahl von Bars und Restaurants, Hotels, Parks und immer wieder ist die Neustadt auch Ort für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen.
Das Museum ist nach dem Maler Oswaldo Guayasamín benannt worden. Guayasamín, geboren 1919 in Quito, wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen für seinen einzigartigen Stil ausgezeichnet. Als er verstarb, hat er seine Werke der Stadt Quito hinterlassen. Die Arbeiten werden nicht nur in Quito ausgestellt sondern können zum Teil auch in europäischen Städten bewundert werden. Ebenfalls ein Projekt des Künstlers ist die Capilla del Hombre, die er leider bis zu seinem Tod nicht mehr vollenden konnte. Trotzdem ist es eines seiner besten Werke.
Wenn man in Quito Spanisch lernt, kommt man nicht daran vorbei das bekannte Stadtviertel La Mariscal zu besuchen. Dieser Teil der Stadt ist sehr sicher und die Schüler können durch die Straßen flanieren oder einfach nur auf der Plaza del Quinde oder der Plaza de los Presidentes dem Treiben auf der Straße zusehen. Auf der Plaza del Quinde finden auch immer wieder tolle Veranstaltungen statt. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Geschäften, die Kunstgegenstände, Textilien, Musik und vieles mehr anbieten. Auch abends kann man sich in La Mariscal problemlos in einer der vielen Bars oder Diskotheken vergnügen.
La Floresta war eigentlich eine Hazienda, aber die Eigentümer gaben das Gebiet ab und es wurde in Baugrundstücke eingeteilt. Die Mauern, die die Hacienda viele Jahre umgaben, wurden als das Viertel in die Stadt eingegliedert wurde abgerissen. Die Struktur der alten Hacienda ist aber weiterhin erhalten. Das Stadtgebiet La Floresta war viele Jahre vor allem ein Wohnviertel hat sich aber über die Jahre sehr verändert und wird immer mehr zum Anziehungspunkt für Touristen. Es gibt viele Restaurants und Hotels. Außerdem kann man tolle Kunstgegenstände erstehen.
Mit der Seilbahn gelangt man vom Fuße des Pichincha zum Aussichtspunkt Cruz Loma. Dieser Ort liegt auf 4000 m und von dort können die Schüler einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die Landschaft genießen. Außerdem gibt es dort einen Vergnügungspark mit einer Vielzahl von Fahrgeschäften.
Den botanischen Garten finden die Schüler im nördlichen Teil der Stadt, mitten im Parque La Carolina. Er beherbergt auf ca. 18.2000 m² über 5.000 Pflanzen aus ganz Ecuador. Das Ziel der Einrichtung ist es, vor allem Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind zu schützen. Der Garten war viele Jahre geschlossen, aber seit 2005 kann man die Pflanzen wieder bewundern. Ecuador verfügt außerdem über die meisten Orchideensorten der Welt. Auch diese sind im botanischen Garten ausgestellt.
Im Park La Carolina befindet sich auch das Vivarium, in dem 44 lebende Amphibien und Reptilien aus der ganzen Welt ausgestellt werden. Die Ausstellung gehört zu den besten Südamerikas. Dort können die Schüler sich aber auch über die einzelnen Tiere genauer informieren und ihre Bedeutung für die Umwelt in Ecuador erfahren. Ziel der Einrichtung ist es u. a. auch, dich für Tiere einzusetzen, die illegal geschmuggelt oder verkauft werden. Das Vivarium existiert seit 1989.
Im Stadtviertel Guápulo liegt der Guápulo Platz, auf dem 1685 die Kirche und das Kloster errichtet wurden. Die Kirche wurde leider im 19. Jahrhundert durch einen Brand fast komplett zerstört, aber 1930 begann der Wiederaufbau. Dabei ist ganz besonders die Fassade der Kirche zu erwähnen.
Die Architektur der Gebäude in Guápulo ähnelt stark denen der Altstadt. Die Straßen sind alle sehr eng und verwinkelt. Hervorzuheben sind die vielen kleinen Cafés und Bars in denen einheimische Gerichte angeboten werden. In einem kleinen Museum werden viele Gegenstände ausgestellt, die die im Urwald lebenden Indios herstellen. Wer sich einen Überblick über Guápulo verschaffen will, sollte unbedingt den Mirador de Guálpulo besuchen.
Die Casa de la Música liegt auf 2820 M.ü.M. und ist damit einer der höchstgelegene Konzertsäle der Welt. Die Akustik in diesem Gebäude ist beeindruckend und die beste in ganz Ecuador. Auch die Architektur des Gebäudes ist sehr gelungen. Das Haus der Musik bietet in einem großen Konzertsaal Platz für 700 Personen und in dem kleinen Saal finden 80 Personen platz.
Die Grafikwerkstatt Estampería Quiteña wurde 1998 ins Leben gerufen, mit dem Ziel die grafische Kunst in Ecuador zu verbreiten. Es werden Ausstellungen organisiert und Künstler erhalten Unterstützung bei der Produktion ihrer Arbeiten. Die Werkstatt ist aber nicht nur national sondern auch international tätig und organisiert auch Veranstaltungen außerhalb Ecuadors.
Im Museum der Künstlerin Olga Fisch kann man ihre selbst hergestellten Folkloreprodukte bewundern und erstehen. Olga Fisch ist seit 1942 auf diesem Gebiet sehr erfolgreich tätig. Außerdem können die Schüler eine beeindruckende Kolonialkunstsammlung besichtigen.
Der Park El Ejido befindet sich zwischen der Altstadt und der Neustadt Quitos. Bevor im 20. Jahrhundert der Parque La Carolina entstand, war der Park El Ejido der Treffpunkt in Quito. Aber auch heute noch treffen sich die Menschen dort, um zur Ruhe zu kommen oder um das traditionelle Spiel "Cocos" zu spielen. Außerdem gibt es viele Künstler und Maler, deren Kunstwerke man auch erstehen kann.
Der Parque Metropolitano ist Erholungs- und Sportgebiet für die Einwohner Quitos. Der Park ist 557 Hektar groß, aber ein Großteil davon ist bewaldet. Der Park eignet sich hervorragend zum Spazieren, Reiten oder um einfach nur die Ruhe zu genießen.
Der Park La Carolina ist der bekannteste Park Quitos. Früher wurde das Gebiet als Flugplatz und später als Pferderennbahn genutzt. Heute ist der Park Ausflugsziel für Familien. Sehr zu empfehlen sind die Spazierwege, aber auch Radfahren kann man dort toll.
Am Fuße des Vulkan Pichincha liegt die Hauptstadt Quito. Der Vulkan hat zwei Gipfel. Der Höhere, Guagau Pichincha, misst 4787 Meter und ist noch aktiv. Von Quito aus können die Schüler beide Berge gut erreichen. Beim Aufstieg können viele verschiedene Tiere und Pflanzen entdeckt werden. Vom Gipfel aus hat man einen wunderschönen Panoramablick auf die Stadt.