Cuenca ist die drittgrößte Stadt in Ecuador und die Hauptstadt der Provinz Azuay. Sie liegt südlich von Quito in einem andinen Hochlandbecken auf 2500m Höhe. Zu Zeiten des Inka-Imperiums war Cuenca unter den Namen „Tumibamba“ bekannt. Die Altstadt beherbergt die besterhaltensten Kolonialbauten in Südamerika, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Die Stadt zählt rund 277.000 Einwohner und ist als „Athen der Anden“ bekannt. Wegen seiner aus Cuenca stammenden Dichter und hohen Persönlichkeiten hat die Stadt ein hohes Ansehen in ganz Lateinamerika erlangt. Diese bekannten Persönlichkeiten haben Cuenca zum kulturellen Zentrum des Landes gemacht. Im Stadtzentrum befinden sich wichtige historische Gebäude sowie Museen und Kirchen wie die Kathedrale „Inmaculada Concepción“, die zu den größten und schönsten in ganz Südamerika gehört. Auf den traditionellen Märkten sind etliche Lederwaren, Gold- und Silberschmuck sowie Keramikkunstwerke zu finden. Sie zählen zu den Haupteinnahmequellen der Einheimischen und verhelfen der Stadt zu mehr Wohlstand.