Das traditionelle Speiseangebot variiert in Ecuador je nach Region und auch die Essenszubereitung ist im Hochland, den Küsten und den Regenwald verschieden. Zu den Hauptnahrungsmittel gehören Reis (arroz) und Kartoffeln (papas), die als Beilagen zu fast jedem Gericht serviert werden. Kartoffeln gelten dabei als eher typisch für das Hochland. Des Weiteren wird Yuca in vielen Gerichten verwendet. Chili-Saucen (aji) runden jede Mahlzeit ab und werden in kleine Schälchen serviert, die es einem ermöglichen sein Essen nachzuwürzen. „Comida mala con aji resbala!“ ist ein bekannter Spruch in Ecuador, was soviel bedeutet wie: “Mit aji wird jedes Gericht zum Genuss!“ Dies macht besonders deutlich, welchen Stellenwert diese feurige Zutat einnimmt.
Zu den Hauptgerichten im Hochland Ecuadors zählen Schwein im Lehmofen als Ganzes gebacken, mit verschiedenen Kartoffelnzubereitungen wie den Iiapingachos (Pfannkuchen aus Kartoffeln und Käse). Seit den Inkazeiten ist zudem Meerschweinchen als eine Delikatesse in den Anden bekannt. Das Fleisch wird nach dem Schlachten mit Schweineschmalz und Gewürzen eingerieben und gebraten.
Ein äußerst populärer Nachtisch sind die „bizcochos“ ( aus Mehl, Butter und Zucker hergestellte Kekse), die an fast jeder Straßenecke Ecuadors zu kaufen sind. Dazu sollte man unbedingt „manjar de leche“ (Milchcreme) probieren.