Die Altstadt Quitos hat sehr viel zu bieten. Allein die Archtektur der Gebäude ist beeindruckend und macht einen Spaziergang nach dem Unterricht lohnenswert. Es gibt aber auche eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte und Kulturzentren, denen die Sprachschüler unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Außerdem gibt es in der Altstadt eine große Anzahl an "Plazas", die als Treffpunkt für Jung und Alt dienen.
Das Centro Cultural Metropolitano ist das städtische Kulturzentrum Quitos und daher für Sprachreisende ganz besonders zu empfehlen. Es besteht aus dem Museo Alberto Mena Caamaño und der Bibliothek Federico González Suárez. Es gibt außerdem eine kleine Cafeteria sowie ein Auditorium, sowie Werkstätten in denen Kulturgegenstände aufgearbeitet werden. Im Kulturzentrum treffen die verschiedenen Kulturen Ecuadors aufeinander. Auch die Architektur des Kulturzentrums ist beeindruckend und ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Die Plaza de la Independencia ist der Treffpunkt in Quito und daher für die Sprachschüler ein wichtiger Ort, um in Kontakt mit Ecuadorianern zu treten. Gebaut wurde er nach der Stadtgründung. Rund um den Platz gibt es einige Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale, den Präsidentenpalast, den Erzbischofspalast und das Rathaus. In der Mitte des Platzes wurde ein Monument errichtet, das an die Menschen erinnern soll, die unter der spanischen Kolonialherrschaft gelebt haben. Auch heute noch wird auf der Plaza de la Independencia über Politik diskutiert. Die Schüler können aber auch Künstler bei der Arbeit beobachten, eis essen oder einfach nur dem Treiben zu sehen.
Über den roten Dächern der Kolonialstadt Quito können die Schüler den sogenannten „Hügel des Herzens“ schon von weitem sehen. „Hügel“ ist wohl etwas untertrieben, denn immerhin misst der Panecillo 3000 m. Auf dem Aussichtspunkt kann man auch die Virgen de Quito bewundern, die die Stadt aus der Höhe segnen soll. Diese Figur ist jedoch nur ein Replikat, denn das Original wird in der Kirche San Francisco aufbewahrt. Auch geschichtlich ist dieser Ort sehr wichtig, denn dort wurden während der Kolonialzeit die Befreiungskämpfe geführt. Außerdem sind dort viele archäologische Funde aus der Zeit der Inka zu sehen. Geschichtlich interessierte Schüler sollten diesem Monument nach dem Unterricht unbedingt einen Besuch abstatten.
Das Teatro Sucre wurde im 19. Jahrhundert gebaut und beherrscht durch seine Architektur den Theaterplatz. Im Inneren gibt es alles, was man sich von einem Theater erhofft. Die Ausstattung ist sehr elegant und großzügig. Auch heute finden dort aufgrund der guten Akustik Musikveranstaltungen statt. Empfehlenswert ist auch der Besuch eines Restaurants auf dem Theaterplatz.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Präsidentenpalast erbaut. Eingeweiht wurde er von Baron Carondelet, von dem der Palast seinen Namen hat. Durch seine Architektur beherrscht er die Plaza de la Independencia. Ein Rundgang durch den Palast dauert ca. 45 Minuten. Man besichtigt die wichtigsten Räume des Gebäudes sowie einige Kunstgegenstände und Gemälde, die der Palast beherbergt. Allerdings ist nur das Erdgeschoss zur Besichtigung freigegeben. In den oberen Etagen lebt der Präsident mit seiner Familie.
Das Theater Bolívar wurde in den 30er Jahren von einem deutschen Architekten erbaut. Dieser ließ sich von vielen verschiedenen Epochen beeinflussen darunter dem Jugendstil und dem Barock. Schon kurz nach der Eröffnung war ein Theaterbesuch die Freizeitbeschäftigung in Quito. Mit dem Bau des Theaters, begann die Kunst und Kultur in Quito aufzuleben. Da das Theater leider 1999 durch einen Brand fast gänzlich zerstört wurde, befindet es sich immer noch im Wiederaufbau. Außerdem werden verschiedene Räume angebaut, in denen Seminare etc. stattfinden sollen. Finanziert wird der Auf- und Umbau durch Spendenaktionen.
Das Kulturzentrum Itchimbía liegt auf dem gleichnamigen Hügel, 3000 m über dem Meerespiegel. Von dort können die Schüler den wunderschönen Ausblick auf die ecuadorianische Hauptstadt genießen. Das Zentrum liegt inmitten eines schönen Parks. Die Architektur des Gebäudes ist sehr beeindruckend. Für den Bau wurden vor allem Eisen und Glas benutzt. Aufgrund dieser speziellen Bauweise wird das Zentrum auch Palacio de Cristal genannt. Die Konstruktion ist allerdings nicht neu sondern stammt aus dem 19. Jahrhundert. Damals wurde sie genutzt, um einen Markt in der Altstadt zu überdachen.
Der Hügel Cima de la Libertad ist für die Geschichte der Ecuadorianer sehr wichtig, denn dort erreichten sie im Jahr 1822 im Kampf gegen die Spanier ihre Unabhängigkeit. Daher wurde dort 1920 ein Obelisk errichtet, der an diese Schlacht erinnern soll. Bei einem Besuch des Museums Templo de la Patria können sich die Schüler intensiv mit der Geschichte Ecuadors und dem Unabhängigkeitskampf auseinandersetzen. Es können u. a. Waffen und Uniformen besichtigt werden, die im Unabhängigkeitskampf genutzt wurden.
Bei der Plaza Belmonte handelt es sich um einen Veranstaltungsort, der 1920 eröffnet wurde. Geplant war es einen Ort für Stierkämpfe, Konzerte, sportliche Events und Feiern zu erschaffen. Inzwischen wurde die Halle restauriert und ist Treffpunkt für Kultur- und Kunstinteressierte. Die Schüler sollten sich unbedingt über mögliche Veranstaltungen informieren.
Die Straße des 24. Mais ist Treffpunkt für Heiler und Wahrsager und Ort für Kulturveranstaltungen. Früher war die Avenida Teil des Vergnügungsviertels. Ein Sparziergang durch die Straße ist sehr empfehlenswert.
Mitten im ältesten Park Quitos, dem Parque La Alameda, liegt das Observatoria Astronómica - die Sternenwarte. Errichtet wurde sie im 1873, nach dem Vorbild der Bonner Sternenwarte. Damals gehörte die Sternenwarte zu den besten Südamerikas.