Die ecuadorianische Kultur ist von europäischen und indigenen Einflüssen geprägt, die sich insbesondere in der Kunst, Musik und der Architektur des Landes widerspiegeln.
Die indigene Bevölkerung Ecuadors zeichnet sich durch ihre Tonware, Malerei, Skulpturen und Edelmetallverarbeitung. Die spanischen Eroberer unterrichteten die Indígena-Künstler in der Herstellung von religiöser Kolonialkunst, welche bis heute noch in vielen Kirchen und Gebäuden bestaunt werden kann. Die Kolonialarchitektur in Ecuador ist hauptsächlich barock. Die häusliche Architektur tendiert jedoch zu simplen und eleganten Stil. Die heimische Handwerkskunst glänzt mit schönen Exemplaren in der Korbmacherei, Weberei, Keramik und Lederarbeit.
Die vorherrschende Religion des Landes ist römisch-katholisch, wonach sich viele Feierlichkeiten in Ecuador richten. Verstreut gibt es jedoch auch Methodisten, Baptisten und andere Glaubensanhänger. Die indigene Bevölkerung tendiert den Katholizismus mit ihrem eigenem traditionellem Glauben zu vermischen.
Spanisch gilt in Ecuador als Amtssprache und wird in den meisten Teilen des Landes gesprochen. Hochlandindígenas beherrschen neben Spanisch auch Quechua und sind zweisprachig aufgewachsen. Einige kleine Dörfer im Flachland sprechen ihre eigene Sprache.