Ein wichtiger Wirtschaftszweig in Ecuador ist der Erdölsektor; dieser hat jedoch im Jahr 2006 deutlich an Gewicht verloren. Der Rückgang dieses Gewichts ist auf die geringere Erdölproduktion zurückzuführen und ist das Ergebnis unzureichender Investitionen im staatlichen Ölsektor.
Das traditionell wichtigste Erzeugnis sind Bananen, die an der Küstenregion angebaut werden. Zudem ist Ecuador der weltweit wichtigste Produzent der besten Kakaoqualitäten, gehört jedoch nicht zu den wichtigsten Massenproduzenten. In bergigen Regionen des Landes werden vor allen Dingen Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Mais und andere Getreidearten sowie Obst und Gemüse angebaut.
Die Bauwirtschaft zählt zu den dynamischen Wirtschaftssektoren und erlebte in den letzten Jahren einen Boom. Der Tourismus hat sich aufgrund der Anziehungspunkte wie den Galápagos-Inseln zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt mit international guten Aussichten.
Die Wirtschaft Ecuadors ist stark exportorientiert. Der starke Ölpreisanstieg führte zu wachsenden Ausfuhrüberschüssen und die Überweisungen ecuadorianischer Einwanderer führten zu wachsenden Leistungsbilanzüberschüssen. Dennoch gilt das Land als das zweitärmste auf dem südamerikanischen Kontinent. Seit 2000 hat Ecuador keine eigene Währung mehr. Der US-Dollar ist nun offizielles Zahlungsmittel.