Die Qualität der Gesundheitsversorgung variiert von Region zu Region. Meistens ist die medizinische Versorgung in den größeren Städten, wie Quito oder Guayaquil besser als in ländlichen Regionen. In staatlichen medizinischen Einrichtung wird man kostenlos behandelt, wobei jedoch Kosten für Röntgenaufnahmen, Medikamente und Operationsmaterialien anfallen könnten. Für Touristen ist es ratsam die privaten Kliniken, im Falle einer Krankheit, zu besuchen. Die Ärzte dort sind zumeist sehr gut ausgebildet und die medizinischen Ausstattungen entsprechen europäischen Standard.
Es lohnt sich vor der Abreise eine Reisekrankenversicherung abzuschließen und eine Reiseapotheke mitzunehmen. Landesweit besteht erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A, deshalb wird eine Impfung dafür dringend empfohlen. Zudem sollten sich Besucher, bei einem längeren Aufenthalt, gegen Hepatitis B impfen lassen.
Um weitere Krankheiten zu vermeiden, sollten Touristen keine Leitungswasser trinken, da dieses nicht immer keimfrei ist. Des Weiteren sollten Eiswürfel in Getränken vermieden werden und nur gut gegarte Speisen gegessen werden.