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Ecuadors Geographie

Andenhochland in Ecuador Wie schon Alexander von Humboldt vor etwa 200 Jahren bemerkte, ist Ecuador geographisch, topographisch und klimatisch einer der vielfältigsten Länder der Erde. Das Land liegt direkt auf dem Äquator und lässt sich in vier völlig unterschiedliche geographische Zonen einteilen. Innerhalb der Zonen gibt es zudem verschiedene Klimabereiche.

Die Küste Ecuadors im westlichen Teil des Landes besteht aus fruchtbaren Schwemmebenen und Hügellandschaften. Durch die Küste verläuft das Küstengebirge Cordillera Costanera, dass in den Gebirgszug Cordillera de Chongón-Colonche übergeht. Der südliche Teil der Küste wird durch das Flusssystem des Guayas geprägt. Klimatisch lässt sich diese Region wiederum in zwei Gebiete aufteilen. Zum Einem der tropisch-feuchte Norden zum Anderen der semiaride Süden. In dieser Region werden wichtige landwirtschaftliche Produkte wie Kaffe, Kakao, Bananen und Reis angebaut.

Die gebirgige Region des Landes wird in Ecuador als „Sierra“ bezeichnet und ist das bevölkerungsreichste Gebiet des Landes. Die Sierra besteht aus zwei Gebirgszügen, der Cordillera Occidental und der Cordillera Central, die den höchsten Berg Ecuadors, den Chimbazo, beheimatet. Aufgrund der vielen Vulkane im Talt zwischen Quito und Riobamba wird dieser Abschnitt als „Straße der Vulkane“ bezeichnet.

Im Osten des Landes liegen die Regenwälder des Amazonasbeckens. Diese Region ist äußerst dünn besiedelt, bietet jedoch den Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Alle Flüsse dort sind Zuflüsse des Amazonas.

Die vierte geographische Zone Ecuadors ist die im Pazifik gelegenen Galápagos- Inseln. Geologisch sind sie noch sehr jung und von ozeanisch-vulkanischen Ursprungs. Auf der Inselgruppe lebt eine ,auf der Welt, einzigartige Pflanzen- und Tierwelt erhalten wie die Galápagos-Schildkröte oder die Seelöwen und Leguane.


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