Wie der Name „Ecuador“ schon verrät, liegt der südamerikanische Staat direkt am Äquator zwischen Kolumbien und Peru. Zum Staatsgebiet gehören zudem noch die sagenumworbenen Galápagos-Inseln, die der Lebensraum für viele einzigartige Tiere ist. Geographisch ist Ecuador ein Land der Gegensätze. An der Küste findet man überreiche Bananenplantagen, weiter im Inland schneebedeckte Vulkane. Und das alles ist innerhalb einer Tagesfahrt von der Hauptstadt Quito erreichbar.
Ecuador beeindruckt nicht nur aufgrund seiner Naturgegebenheiten, sondern auch durch sein wertvolles kulturelles Erbe. Die Stadt Quito zählt zu den ältesten Hauptstädten in Südamerika. Dank ihre zahlreichen Kirchen, Bürgerhäuser und Plätze bewahrt sie das Ambiente einer Kolonialstadt und ist ein wichtiger Anziehungspunkt für viele Touristen. Es bieten sich außerdem noch eine ganze Reihe an Entdeckungsmöglichkeiten in Ecuador an. Die Kolonialstadt Cuenca, der „Machalilla Nationalpark“ sowie die berühmte „Straße der Vulkane“ sind nur einige Attraktionen, die man sich in Ecuador nicht entgehen lassen sollte. Auf den traditionellen Idígenamärkten des Landes wird alles von frischen, einheimischen Früchten bis hin zu handgemachten Dingen wie Ponchos und Pfeifen verkauft. Beim Bummel durch den Markt kann man sich unter die Einheimische mischen und die Kultur der Indios hautnah erleben. Das überzeugendste Argument, um nach Ecuador zu reisen, ist aber die vielfältige und einzigartige Natur. Landschaftlich lässt sich der kleine südamerikanische Staat in vier Regionen einteilen. Im westlichen Teil des Landes lebt etwa die Hälfte der Ecuadorianer. Die andine Region des Landes ist von vielen hohen Bergen und einem rauem Klima geprägt. Im Osten hingegen liegen die Regenwälder des Amazonasbeckens und stellen die „grüne Lunge“ des Landes dar.